Heimtiere in den Augen der Deutschen

Eine repräsentative Befragung

Die Themen:

  • Zwei Drittel der Deutschen sind mit Heimtieren aufgewachsen
  • Heimtiere steigern das Verantwortungsbewusstsein
  • Heimtiere sind Mitbewohner, Trostspender und Freunde
  • Der richtige Umgang mit Hunden soll in der Schule gelehrt werden
  • Große Mehrheit befürwortet Einsatz von Heimtieren in der Therapie
  • Einhellige Zustimmung zu Heimtieren in Seniorenheimen
  • Heimtieren gebührt mehr Respekt und Anerkennung in der Gesellschaft

Eine repräsentative Befragung des Marktforschungsinstituts Forsa zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen den Nutzen von Heimtieren für die Gesellschaft erkannt hat.

So ist mehr als jeder zweite Deutsche davon überzeugt, dass Heimtiere gerade für Alleinstehende, ältere Menschen und Kinder von großer Bedeutung sind. Dies zeigt sich auch daran, dass fast 70 Prozent der Bundesbürger einen Hundebesuchsdienst in der Schule für wichtig oder gar sehr wichtig halten. Außerdem sollte die Tierhaltung in Seniorenheimen nach Meinung von mehr als 30 Prozent der Deutschen generell erlaubt sein, für ein generelles Verbot sprechen sich hingegen nur vier Prozent aus.  

Auch die tiergestützte Therapie erhält von den Bundesbürgern immer mehr Zustimmung: 38 Prozent halten Heimtiere für einen wichtigen Unterstützer im therapeutischen Bereich.

Leseprobe aus der Mars Heimtier-Studie 2013


Heimtieren gebührt mehr Respekt und Ansehen in der Gesellschaft

Heimtiere sind in der deutschen Gesellschaft in vielen Bereichen fest verankert, seien es Besuchsdienste im Altenheim, Schulhunde oder vierbeinige Helfer für kranke und behinderte Menschen. Drei von vier Bundesbürgern sind der Ansicht, dass die vielfältigen Leistungen von Tieren zu wenig Anerkennung und Wertschätzung finden. Die junge Generation der 18- bis 29-Jährigen stimmt dieser Aussage überproportional häufig zu, mit zunehmendem Alter der Befragten nimmt diese Zustimmung ab. Wenig überraschend ist die Tatsache, dass mehr Heimtierhalter als Nicht-Tierbesitzer dieser Ansicht sind. Weder das Einkommen noch geographische Unterschiede spielen hier eine nennenswerte Rolle...


Zusammenfassung des Kapitels

  1. Heimtiere spielen eine wichtige Rolle im Leben der Deutschen. Das beginnt schon in der Kindheit: Zwei von drei Bundesbürgern sind mit Heimtieren im Haushalt beziehungsweise einem eigenen Tier aufgewachsen.
  2. Jeder zehnte Deutsche ist der Ansicht, Kinder sollten grundsätzlich mit Heimtieren aufwachsen.Dabei sind sich Tierhalter und Nicht-Tierhalter nahezu einig.
  3. Der Querschnitt der Bevölkerung ist interessiert und offen gegenüber tiergestützten Einsätzen wie Hundebesuchsdiensten in Schulen oder Seniorenheimen.
  4. Die Deutschen schätzen an ihren Haustieren die Gesellschaft, die die Einsamkeit verschwinden lässt, den gesteigerten Anreiz zur Bewegung und den gemeinsamen Freizeitspaß.
  5. Heimtiere nehmen immer mehr die Rolle von Familienmitgliedern ein: Mehr als die Hälfte aller Deutschen sehen in Heimtieren eine Bereicherung für das Familienleben.
  6. Tiergestützte Therapien gewinnen ebenfalls an Bedeutung in der Bundesrepublik: 38 Prozent der Deutschen halten Heimtiere für wichtig im therapeutischen Bereich.
  7. Pädagogische Institutionen wie die Schule sollten den richtigen Umgang mit Hunden vermitteln, findet die Mehrheit der Deutschen. 69 Prozent schätzen Hundebesuchsdienste in Schulen als wichtig oder sehr wichtig ein.
  8. Auch der Stellenwert von Tieren für alte Menschen wird in der Bevölkerung hoch geschätzt. So ist ein knappes Drittel der Bürger für die generelle Erlaubnis von Tieren in Seniorenheimen. Nur vier Prozent meinen, dies sollte verboten sein.
  9. Das Sozialleben wird in den Augen der Mehrheit aller Deutschen durch ein Heimtier bereichert: Tiere sind wichtig oder sehr wichtig für den Kontaktaufbau zu anderen Menschen, sagen 61 Prozent der Bürger.
  10. Drei von vier Deutschen sind der Meinung, dass die vielfältigen Leistungen von Heimtieren für die Gesellschaft und für Individuen unterschätzt werden und mehr Anerkennung erfahren sollten.

Das ganze Kapitel finden Sie in der Mars Heimtier-Studie 2013.