Projekte

Die Initiative Zukunft Heimtier hat sich zum Ziel gesetzt, das Zusammenleben von Tier und Mensch sowie das Ansehen von Heimtieren zu fördern. Folgende Projekte stehen dabei im Fokus:  

Mehr Einsätze von Schul- und Lesehunden

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich Schüler im Beisein eines Hundes besser konzentrieren können und rücksichtsvoller verhalten. Bei Leseübungen hat sich gezeigt, dass Schülern mit Lernschwäche das Vorlesen deutlich leichter fällt, wenn ein freundlicher Hund zuhört. Die Initiative Zukunft Heimtier unterstützt deshalb das Konzept von Schul- und Lesehunden mit Informationsveranstaltungen, Praxisseminaren und Maßnahmen zur bundesweiten Vernetzung. [weiter]

Mehr Qualifizierung bei der Ausbildung von Hunden

Die Initiative Zukunft Heimtier setzt sich für eine höhere Qualität in der Hundeerziehung ein. Hintergrund ist das rasante Wachstum bei der Zahl der Hundeschulen in Deutschland, die zuweilen zu Lasten der Qualität geht. Ein erster Schritt ist die IHK-geprüfte Ausbildung zum "Hundefachwirt (IHK)", die mit Unterstützung der Initiative im Bildungszentrum Wolff in Schwarme (Niedersachsen) angeboten wird. [weiter]

Erweiterte Zugangsrechte für Assistenzhunde

Wer blind ist, im Rollstuhl sitzt oder an epileptischen Anfällen leidet, ist auf Hilfsmittel angewiesen. Immer öfter nehmen Assistenzhunde diese wichtige Rolle ein. Damit die Hunde ihre Besitzer überallhin begleiten und ihnen Hilfestellung geben können, brauchen sie verbesserte Zugangsrechte – auch zu Geschäften, Theatern und öffentlichen Gebäuden. Die Initiative Zukunft Heimtier setzt sich gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, dem Verein Hunde für Handicaps, für verbesserte Zugangsrechte für Assistenzhunde ein. [weiter]

Anerkennung von tiergestützten Therapien durch Krankenkassen

Mit der Unterstützung von Hunden, Kaninchen oder anderen Heimtieren können  Therapeuten oft mehr und schnellere Erfolge verbuchen als allein. Dennoch werden tiergestützte Therapien nur in sehr seltenen Fällen von öffentlichen Kostenträgern übernommen. Die Initiative Zukunft Heimtier will die Weichen dafür stellen, dass das in Zukunft anders wird und auch die präventiven Effekte von Tieren berücksichtigt werden. [weiter]

Etablierung der Mensch-Tier-Forschung in der Hochschullandschaft

Dass der Umgang mit Tieren gut tut, ist unbestritten. Warum das so ist, ist aber in weiten Teilen noch unerforscht. Die Initiative Zukunft Heimtier will einen Beitrag dazu leisten, dass die Forschung zur Mensch-Tier-Beziehung an deutschen Universitäten ein größeres Gewicht bekommt. [weiter]

Reduktion der Zahl von Tieren in Tierheimen

Mehr als 100.000 Tiere fristen ihr Dasein in deutschen Tierheimen. Die Initiative Zukunft Heimtier hat sich vorgenommen, diese traurige Zahl in den kommenden Jahren deutlich zu verringern und auf die Anforderungen verantwortungsbewusster Tierhaltung aufmerksam zu machen. [weiter]